DER NANDU

(Rhea americana)

DER NANDU

Örtliches Vorkommen:

leu

Die Nandus (Rhea americana) sind die Straußen der Ost- und Südostregionen Südamerikas, sie sind von kleinerem Wuchs als die afrikanischen Straußen und haben 3 Zähen.
Der Name bezieht sich auf das Geräusch des Männchens in der Paarungszeit und wurde von den Indios erstmals genutzt.

EIGENSCHAFTEN
Beide Geschlechter haben fast identisch gezeichnetes Federkleid. Sie unterscheiden sich dadurch, dass das Weibchen kleiner ist und von hellerer Färbung. Die Flügel haben lange, weiche, hängende Federn mit Anziehungskraft in der Paarungszeit und spielen eine wesentliche Rolle in der Erleichterung des Rennens, da sie entfernt vom Körper sind. Nandus können eine Höhe von 0,9-1,5m und ein Gewicht von 15 -30kg erreichen.

VERHALTEN
Nandus können besonders schnell laufen, sie ermüden und verwirren die geschicktesten Raubtiere, durch ihre außergewöhnliche Fähigkeit, aus den kompliziertesten Situationen zu entkommen.

ERNÄHRUNG
Nandus ernähren sich von frischem, zartem Laub, die sie vom Boden fressen, sowie von Samen, Insekten und Kleintieren. Die Landwirte schätzen die Nandus, da diese ihr Gebiet von Schlagen, Heuschrecken, Skorpionen und Spinnen frei halten.

FORTPFLANZUNG
Die Nandus nisten versteckt im hohen Gras der Savanne. Ein Männchen hat 5-7 Weibchen, die im Gemeinschaftsnest legen. Die Schlupfzeit dauert 36-44 Tagen. Die Küken schlüpfen Anfang Februar und sind mit dunklem, längsgestreiftem Pflaum bedeckt. 

FOTOS:

  • DER NANDU
  • DER NANDU
  • DER NANDU
  • DER NANDU
  • DER NANDU
add a comment